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Kind, mache Dich gemein mit der Barmherzigkeit.
Sie ist die Pförtnerin im Schloss der Seligkeit. (Angelus Silesius)

Staunen

Titel der Arbeitshilfe zum Weitergeben --> Ausgabe 1/2020Staunen ist eine existenzielle Erfahrung. Für religiös musikalische Menschen eine tiefe Erfahrung von Transzendenz. Nicht von ungefähr reden wir vom andächtigen Staunen, wenn uns etwas Schönes mit überwältigender Kraft überfällt und uns in seinen Bann zieht.

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Die Artikel im Überblick:

Entsetzen und Staunen angesichts des leidenden und erhöhten Gottesknechts


von Rainer Kessler

Für die Autoren der neutestamentlichen Schriften war klar, dass sie Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung im Licht von Jesaja 53 deuten konnten. Und auch in jüdischer Tradition findet sich die Auslegung auf den künftigen Messias, die die neutestamentlichen Autoren voraussetzen. Ist also der "Knecht" der künftige Messias?

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Verlern`das Staunen nicht

Vom Pfingstwunder der Ökumene
von Christine Rudershausen

"Sind nicht alle, die da reden, aus Galiläa? Wieso hören wir sie dann in unserer je eigenen Landessprache, die wir von Kindheit an sprechen?" Da passiert etwas, wonach wir Menschen uns zutiefst immer wieder sehnen: dass wir uns über alle Grenzen hinweg verstehen. Dass Kommunikation gelingt, dass Gemeinschaft entsteht. Wie wäre es, wenn wir die Pfingstgeschichte einmal in diese Richtung - als Geburtsfest der christlichen Ökumene - denken?

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Mitgeschöpf Mensch

Andacht zu Psalm 8
von Bärbel Fünfsinn

"Adonaj, du herrschst über uns alle. Wie machtvoll ist deine Name auf der ganzen Erde. So breite doch deine Majestät aus über den Himmel." Ein irritierender Psalmvers. Würde Gott wirklich herrschen, sähe die Welt dann nicht deutlich anders aus?

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Und manchmal sind wir sprachlos


von Hanne Finke

Ein leuchtender Regenbogen, eine unverhoffte Begegnung, ein Kind läuft die ersten Schritte – immer wieder erleben wir Situationen, in denen wir staunen. Wir sind begeistert, wir sind „hingerissen“. Und manchmal sind wir sprachlos. Es gibt aber auch ein Staunen, das darüber hinausgeht. Jenes Staunen, das uns im Bereich der Mystik begegnet. Wir können es nicht "machen". Aber wir können uns, können unsere Sinne dafür öffnen und uns dieser Erfahrung hingeben.

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Maria 2.0

Aufstand der Katholikinnen
von Anne Borucki-Voß

Im Herbst 2018 war die sogenannte MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche veröffentlicht worden. Das Ausmaß der sexualisierten Gewalt in ihrer Kirche entsetzte katholische Frauen ebenso wie die zögerlichen Reaktionen der deutschen Bischöfe darauf. Sie wollten nicht einfach nach einer Schrecksekunde zur Tagesordnung übergehen. Zunächst war es nur eine kleine Gruppe von Frauen, die sich in Münster unter dem Namen Maria 2.0 zusammentaten, um ihren Protest laut werden zu lassen.

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Alana

Eine Frau, die die Menschen verzaubern kann
von Andrea Blome

Wie hat sie das gemacht? Warum ist da plötzlich ein Sektglas, wo vorher nichts war? Wo kommen zwei weitere Hände her? Und wie kann das Tuch, das eben noch zerrissen war, wieder ganz sein? Wer in Alanas Zaubershow zu Gast ist, fragt sich vermutlich genau das – und staunt. Denn dass die Zauberkünstlerin nicht wirklich zaubern kann, dass sie weder über magische noch übernatürliche Kräfte verfügt, das ist allen bewusst.

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Welche Geschichte hat Ihre Frisur?

Biografiearbeit in der Frauengruppe
von Hanna Manser

Damals fand ich, es war eine gute Idee. Ich wollte die Frauen anregen von sich zu erzählen, nicht von ihren Männern oder Enkelkindern. Also begann ich die Vorstellungsrunde mit der Einladung: „Stellen Sie sich mit Ihrem Namen vor, und sagen Sie, woher Sie kommen – und welche Geschichte Ihre Frisur hat. Erzählen Sie über die Biografie Ihrer Haare!“ Und dann geschah das ...

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Narren und Affen alles begaffen

Durchleuchtung eines menschlichen Phänomens
von Simone Kluge

Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Fehlt es ihnen an Empathie? Ergötzen sie sich tatsächlich am Leiden anderer? Oder holen sie sich damit das beruhigende Gefühl, dass es, dem Himmel sei Dank, nicht sie selbst getroffen hat? Vielleicht hat die negative Bewertung des "Gaffens" vor allem damit zu tun, dass Menschen ungern die Kontrolle verlieren. Und dass es ihnen auch unangenehm ist, den Kontrollverlust anderer mitzuerleben.

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Erstaunlich einig?

Darüber sprechen, wer
von Susanne Kschenka

30 Jahre nach der deutschen Einheit: Merken wir immer noch gleich, wer aus Ost- und wer aus Westdeutschland stammt? Und wenn ja: Woran? An der Sprache, der Haltung, den Themen? Und wenn ja: Wo sehen wir Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Und sind diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten klar Ost und West zuzuordnen? Oder bilden nicht vielmehr ganz unterschiedlichen Menschen ein Wir - manchmal ein sehr Und: Wie wichtig ist das für unser heutiges Leben überhaupt? Und doch tauchen „Wir Ostdeutschen“, „Wir West- deutschen“ in Gesprächen immer noch und immer wieder auf. Vielleicht ist es an der Zeit darüber zu reden, wer „wir“ sind und welches „Wir“ wir mit wem teilen.

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Familiengeschichten

Prägend für ein ganzes Leben
von Bettina Röder

Öffentliches Erinnern der Geschichte ist das eine. Erinnern und Erzählen der darin vielfach verwobenen Familiengeschichten das – oft schmerzhaft – andere. Oft sind es erst die Enkel*innen, die nicht mehr nur „nach vorne schauen“ wollen. Die spüren, dass und wie sehr die „alten Geschichten“ der Eltern und Großeltern auch ihr eigenes Leben prägen. Drei von ihnen erzählen davon, wie ihre Familiengeschichten – und die Erinnerungen daran – sie geprägt haben.

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Oh! Aha! Ui!

Staunend durchs Leben spazieren
von Gisela Matthiae

Es braucht nichts Spektakuläres, um ins Staunen zu geraten. Das Staunen will gewollt sein! Was den Willen zum Staunen hervorbringt, ist eine gewisse Haltung: eine Haltung der Neugierde, eine Offenheit für Wahrnehmungen aller Art, eine Unvoreingenommenheit den Phänomenen gegenüber. Mit „Aufmerksamkeit“ ist diese Haltung ganz gut beschrieben.

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Fundraising ganz praktisch

Der guten Sache Freund*innen gewinnen
von Wiebke Doktor

„To raise funds“ meint, grob übersetzt, Kapital aufzubauen. Aber es geht um mehr als Geld. Es geht darum, Mitstreiter*innen zu aktivieren und dauerhafte Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Damit werden neue Ideen in die Realität umgesetzt, und wichtige Projekte bleiben erhalten. Fund- raising macht mehr möglich, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Frage ist: Was brauchen wir dafür? Und wie kommen wir an den ersten Spenden-Euro?

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Das Material zum Thema der Ausgabe 1 / 2020


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