. .
Logo der Arbeitshilfe zum Weitergeben
Es gibt nichts,
was uns nichts angeht. (Heinrich Böll)

Ein heikles Thema für Frauen

Titel der Arbeitshilfe zum Weitergeben --> Ausgabe 2/2010Als Todesmaid, Blaubeer-Mariechen oder Engel, der allerdings mit Eisaugen, gehen sie ein in die Schlagzeilen: Frauen, die getötet haben...

Editorial vollständig lesen


Die Artikel im Überblick:

Um der Gewalt ein Ende zu setzen

Bibelarbeit zum Buch Judit
von Claudia Rakel

Judit und Holofernes werden oft in einem Atemzug mit den berühmten Paaren der Literaturgeschichte genannt - wie Adam und Eva oder Romeo und Julia. Doch das geht nicht auf die Lektüre des 16 Kapitel umfassenden Juditbuches zurück, sondern auf die abendländische Kunst. Denn die hat den Erzählstoff auf eine einzelne spektakuläre Szene reduziert: Judit, die den Feldherrn Holofernes auf seinem Bettlager enthauptet.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Eine Geschichte des Schreckens

Bibelarbeit zu Hananias und Saphira Apg 5,1-1
von Bärbel Fünfsinn

Dass Zugehörigkeit zur Gemeinde der Heiligen eine nicht unbedingt davor bewahrt, zur Täterin zu werden, zeigt Saphira. Sie wird hart mit der Konsequenz ihres Vergehens konfrontiert - auch wenn sie "nur" die Mittäterin ihres Mannes Hananias war. Und was trägt diese Schreckensgeschichte für heutige Frauen aus?

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Zur Hölle mit den Gewalttätern!

Andacht mit szenischem Spiel zu Psalm 55
von Elke Seifert

Oft werden Frauen zu Gewalt-Täterinnen, nachdem sie zuvor selbst Opfer wurden. Der vorschnelle, vermeintlich christliche Rat zu verzeihen, macht die Situation nur unerträglicher. Rachegefühle gegenüber den TäterInnen zuzulassen kann Opfern helfen, nicht selbst zu Täterinnen zu werden.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Ein Neuanfang, der entbindet

Andacht zur Vergebungsbitte des Vaterunsers Mt 6,12
von Magdalene L. Frettlöh

Für diejenigen, die sich aus den Fesseln ihrer Schuld befreien wollen, hält die Bibel Hoffnungsworte bereit.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Charlotte Corday - die Mörderin Jean Paul Marats

Aus politischer Überzeugung
von Sarah Käßmann

Frauen morden seltener als Männer - und noch deutlich seltener begehen sie einen politischen Mord. Wer ist die Frau, die sich partout nicht davon abhalten lässt, den Scharfmacher der Französischen Revolution umzubringen?

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Gewalt und Geschlecht

Einblicke in einen spannenden Diskurs
von Beate Blatz

Frauen als Täterinnen - die Vorstellung weicht von der herrschenden Rollenstereotype des friedfertigen, passiven, fürsorglichen Weiblichen ab. Frauen als Opfer, Männer als Täter - auch diese zweitweise angenommene schlichte Rollenverteilung trifft so nicht zu. Wo begann der feministische Diskurs und wo steht er heute?

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Täterinnen im Visier

Zahlen, Fakten, Hintergründe
von Nathalie Sopacua

Zahlenmäßig sind Täterinnen nach wie vor deutlich in der Minderheit. Gleichwohl ist in den letzten Jahren die Zahl weiblicher Tatverdächtiger deutlich gestiegen. Vor allem bei den unter 21-Jährigen. Warum ist das so? Welche Straftaten begehen sie - und wie werden sie verurteilt?

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Zwischen Ohnmacht und heißer Wut

Gewalt unter Mädchen und Frauen
von Barbara Kavemann

Um der gefühlten eigenen Ohnmacht zu entkommen, prügeln immer öfter auch Mädchen aufeinander ein. Früher als Jungs hören sie damit meistens wieder auf. Was nicht heißt, dass sie dann keine gewaltsamen Auseinandersetzungen mehr führen. Denn das Arsenal der von Mädchen und Frauen eingesetzten Waffen ist beachtlich.

Artikel »Zwischen Ohnmacht und heißer Wut« lesen


Im Dienst für Volk und Vaterland

Frauen in der rechtsextremen Szene
von Renate Bitzan

Rechtsextremismus gilt weithin als Männerdomäne. Doch auch wenn Männer die braune Szene nach wie vor dominieren, nehme Frauen dort mittlerweile wichtige Positionen ein. Sind keineswegs nur Mitläuferinnen, sondern vielfach durchaus die Macherinnen.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Mit dieser Schuld zu leben

Seelsorge im Frauengefängnis
von Christiane Bastian

Wie mit der eigenen Schuld leben? Die Frage ist für inhaftierte Täterinnen allgegenwärtig. Wenn Vertrauen zwischen Seelsorgerin und Täterin gewachsen ist, kann auch diese Frage behutsam angegangen werden.

Artikel »Mit dieser Schuld zu leben« lesen


Mit Farbe zurück ins Leben

Kunstpädagogik mit inhaftierten Frauen
von Simone Kluge

Die Biografie vieler inhaftierter Frauen ist gekennzeichnet von Missbrauch und Unterdrückung. Die Auseinandersetzung mit den Werken von Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo hilft den Frauen zu erkennen, welches Potenzial in ihnen steckt, und neue Lebensperspektiven zu entdecken.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Wölfinnen im Schafspelz

Die Darstellung von Täterinnen in den Medien
von Katrin Keita

Wenn Frauen gewalttätig werden, suchen die Öffentlichkeit und in ihrem Gefolge die Medien mehr als bei männlichen Tätern nach Erklärungen. JournalistInnen bedienen sich dann bestimmter Erklärungsmuster, mit deren Hilfe die Verantwortung der Täterin für ihre Tat verringert wird. Was weder ihnen noch ihren Opfern gerecht wird.

Diesen Artikel können nur AbonnentInnen lesen! Hier geht es zur Anmeldung


Das Material zum Thema der Ausgabe 2 / 2010


Lust auf mehr?

Ausgabe(n) bestellen | AbonnentIn werden | Anmelden (Log-In)