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Ich werde den Dürstenden
aus der Quelle des Lebenswassers umsonst geben.(Offb 21,6)

aushalten und gestalten

Titel der Arbeitshilfe zum Weitergeben --> Ausgabe 2/2009Gut war's, Helgas Fest zum Neunzigsten am letzten Dienstag. Ganz müde, aber glücklich ist die alte Dame am Abend schlafen gegangen. Helga ist die Mutter meiner Freundin Regina, lebt noch immer in ihrem alten Haus und will auf keinen Fall da raus. Auch, wenn es eigentlich zu groß für sie ist. Auch, wenn sie eigentlich nicht mehr allein leben kann.

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Die Artikel im Überblick:

Und fanden Abischag aus Schunem

Bibelarbeit zu 1 Könige 1-2
von Katrin Keita

Wo immer Frauen Männer oder Männer Frauen pflegen, wo immer Männer Männer und Frauen Frauen waschen und anziehen, kann Sexualität im weiteren Sinne eine Rolle spielen. Wichtig ist, dass es insbesondere den Pflegenden gelingt, angemessen mit sexuellen Momenten umzugehen. Auch die Bibel erzählt von einer solchen Pflegebeziehung.

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Er gab ihm zwei Denare

Bibelarbeit zu Lukas 10,25-37
von Luise Metzler

Die Geschichte vom barmherzigen Samariter - ein Paradebeispiel für die hilfsbereite Zuwendung zu bedürftigen Mitmenschen. Eine Geschichte, die aber auch um die Grenzen der pflegenden Nächstenliebe weiß und dazu ermutigt, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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Ihren Geliebten gibt sie Schlaf

Andacht zu Psalm 127,1-2
von Sabine Zoske

Innehalten, zur Ruhe kommen, Luft holen. Ohne schlechtes Gewissen Pause machen dürfen. Der biblische Psalm lädt zum erholsamen Schlafen ein - ein besonders schönes Geschenk Gottes, das ungeahnte Kräfte freisetzen kann.

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Verwirf mich nicht in meinem Alter

Mit Psalm 71 gegen die Angst vor dem Vergessen
von Karin Hartz-Hellemann

Was tun, wenn Frau L., langjähriges Mitglied der Frauengruppe sich verändert, weil sie an Demenz erkrankt ist? Die eigene Angst vor dem großen Vergessen anzuschauen, ist noch keine Lösung - wohl aber ein wichtiger erster Schritt.

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Meine Seele, vergiss nicht

Meditation zu Psalm 103
von Angelika Weigt-Blätgen

Wer kennt sie nicht, die Last mit dem nachlassenden Gedächtnis? Zum Glück gibt es Erinnerungen, die nicht nur in dem Gedächtnis aufbewahrt werden, das seinen Ort in Kopf und Gehirn hat, sondern die tief in der Seele aufgehoben sind.

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Kerstin Weiß

Akzeptieren und kämpfen
von Frauke Josuweit

Pflegebedürftigkeit ist nicht immer verbunden mit hohem Alter. Bei Krankheit und Behinderung sind auch jüngere Menschen auf Unterstützung durch Profis und Familie angewiesen. Dabei weiter selbstbestimmt zu leben, ist nicht nur nicht selbstverständlich, sondern muss immer neu erkämpft werden.

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Nur mit den Füßen voraus?

Pflegebdürftigkeit vorbereiten
von Rita Büllesbach

An dieser Stelle lügt die Statistik nicht: Je älter wir werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir pflegebedürftig werden. Sich rechtzeitig mit dieser Möglichkeit auseinanderzusetzen und sich vorzubereiten, kann der Angst die Spitze nehmen. Vielleicht sogar entdecken lassen: Von anderen Menschen abhängig zu sein, muss nicht das Schlimmste sein.

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Natürlich Frauensache?

Über Pflege und Geschlecht nachdenken
von Christa Wewetzer

"Pflege ist Beziehungsarbeit", sagt Bischof Huber. Diese Arbeit ist jedoch innerhalb der Familien zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt: Nahezu 73 Prozent der Haupt-Pflegepersonen sind weiblich. Mit ihrer Bereitschaft zur Pflege bedürftiger Angehöriger gehen oft soziale Benachteiligung und gesundheitsliche Belastungen einher. Darum müssen politische Maßnahmen zur Sicherung der Pflege auch daraufhin geprüft werden, ob sie die bestehenden Ungleichheiten der Geschlechter festschreiben.

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Tagein, Tagaus rund um die Uhr?

Hilfe durch Pflege-Settings organisieren
von Irmgard Herrmann-Stojanov

Es gibt viele gute Gründe, Pflegeaufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Gut organisierte private Pfege-Settings bieten die Möglichkeit, trotz intensiver Betreuung von Angehörigen den eigenen Alltag aufrecht zu erhalten. Lernen müssen alle Beteiligten dafür allerdings, Hilfe anzunehmen - aber auch ein in etwa ausgewogenes Verhältnis vn Geben und Nehmen zu finden.

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Die Spirale unterbrechen

Wege aus Gewalt in der Pflege finden
von Birgist Jaster

Alle an der Pflege Beteiligten können gewalttätig werden: Erkrankte, Pflegende, Angehörige. In der Regel nicht, weil sie es so wollen, sondern weil sie mit der Situation überfordert sind. Unter vielfältigsten, oft schweren Folgen erlebter Gewalt in der Pflege leiden die Opfer, aber auch die TäterInnen. Die Ursachen zu erkennen erhöht die Chance, den nächsten Ausbruch der Gewalt zu vermeiden.

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Was bleibt sind Gefühle

Mit Demenz leben lernen
von Heidrun Kopp

Diagnose Demenz. Hilflos versuchen Betroffene wie Angehörige oft, die Krankheit zu verstecken, so lange es geht. Dabei gilt: Je früher und offener sie reden, desto mehr können sie entlastet werden. Aber auch viele nicht persönlich betroffene Menschen haben Angst vor dem Umgang mit demenzkranken Menschen. Mit Hilfe einiger Grundregeln aber lässt sich eine Begegnung gestalten.

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Bewegende Bilder

Filmtipps zur Annäherung an Demenz
von Katharina Friebe

Über Demenz zu sprechen, fällt vielen unendlich schwer. In den letzten Jahren aber ist eine ganze Reihe guter Filme entstanden, die Zugänge zu diesem angstbesetzten Thema schaffen und Brücken für den Eintritt ins Gespräch bilden.

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Das Material zum Thema der Ausgabe 2 / 2009


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