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Es gibt nichts,
was uns nichts angeht. (Heinrich Böll)

Flucht und Ankommen

Titel der Arbeitshilfe zum Weitergeben --> Ausgabe 2/2017„Flucht heißt nicht nur wegzugehen, sondern auch anzukommen." Das schreibt die Professorin Ines Langemeyer in ihrem Vorwort zu dem Buch „Fluchtweg 25". Mit dem Ankommen ist Hoffnung verbunden. Hoffnung auf ein sicheres Zuhause, eine Zukunft für die Kinder, Hoffnung auf Arbeit, auf einen sich­eren Aufenthaltsstatus, auf Alltag, Normalität, Zukunft.

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Die Artikel im Überblick:

Gott liebt die Fremden

Bibelarbeit zu 5. Mose 10,18
von Klara Butting

Was brauchen wir, um das Ankommen Geflüchteter und das Zusammenleben zu gestalten? Zuallererst Liebe, würde die Alttestamentlerin Klara Butting vielleicht sagen. Den biblischen Auftrag: „Liebe die Fremden“ will sie wörtlich nehmen. Für uns bedeute das heute: „Die Kirche ist dazu da, damit Menschen, die ihre Heimat verloren haben, in Deutschland heimisch werden können.“

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Die Angst nicht siegen lassen

Bibelarbeit zu Joh 16,33
von Rita Müller-Fieberg

Es scheint Gründe genug zu geben, in diesen Zeiten Angst zu haben: Angst vor Terror, vor Kriegen und vor rechter Gewalt. Rita Müller-Fieberg wirft in ihrer Bibelarbeit zum Johannesevangelium einen Blick auf die Zusage „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Kein Rückzug in die Innerlichkeit, ganz im Gegenteil: ein Aufruf für mehr Mut zur Widerständigkeit.

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Gott, unterwegs mit den Menschen

Andacht zum Buch Ruth
von Birgit Reiche

Was brauchen Frauen, die auf der Flucht und auch nach ihrer Ankunft in Deutschland Angst um ihre Sicherheit und die ihrer Kinder haben? Was und wer gibt ihnen Schutz? Birgit Reiche erinnert in ihrer Andacht zum Buch Ruth an die Fluchtgeschichte, die hier erzählt wird.

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Mit der Angst leben

Andacht gegen die Angst für Vertrauen und Verantwortung
von Saskia Ulmer

„Fremd und angsteinflößend ist zumeist das, was wir nicht kennen“, schreibt Saskia Ulmer in ihrer Andacht. „Wenn wir aber aufeinander zugehen und einander begegnen, dann lernen wir uns kennen und sind uns nicht mehr fremd.“

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Wie eine Einheimische, eine von euch...

Andacht zu Lev 19,34
von Sigrid Zweygart-Pérez

Was brauchen Frauen, die geflüchtet sind? „Es beginnt mit dem Recht“, schreibt Sigrid Zweygart-Pérez in ihrer Andacht. Das Recht auf Asyl, Bleiberecht, ein gesicherter Aufenthaltsstatus sind Voraussetzungen für Hoffnung auf einen Neuanfang. Das biblische Gebot aus dem Buch Levitikus „Wie eine Einheimische, eine von euch, sei die Person, die unter euch als Fremde lebt …“ erinnert daran.

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"Ich hasse das Wort Integration"

Die Grafikerin und Autorin Luna Al-Mousli
von Andrea Blome

„Mein Ort ist das Dazwischen“, sagt Luna Al-Mousli über ihre Identität. Vor 13 Jahren kam sie aus Damaskus nach Wien. „Ich bin nicht ganz hier und ich bin nicht ganz dort“, sagt sie. In ihrem Buch „Eine Träne. Ein Lächeln“ erinnert sie sich an ihre Kindheit in Damaskus. Im Interview hat sie von ihrer Geschichte und ihrem Engagement für jugendliche Flüchtlinge erzählt.

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Die Predigerin und Literatin Katharina Zell-Schütz

Flucht und Ankommen in reformatorischer Perspektive
von Dr. Alexandra Bloch Pfister

Im Reformationsjahr widmen wir immer einen Text im Schwerpunkt der reformatorischen Perspektive. In dieser Ausgabe erinnert Alexandra Bloch-Pfister an Katharina Schütz-Zell, die als Seelsorgerin, Pfarrfrau und durch ihr Engagement für Geflüchtete bekannt wurde. Simone Kluge ergänzt diesen Beitrag durch Anregungen zu einer Auseinandersetzung mit Fluchtgründen im 16. Jahrhundert.

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Brücken bauen

Aus der Arbeit der Forster Brücke
von Dorothea Röger

Das ehrenamtliche Engagement ist groß in dieser Zeit. Wie herausfordernd es sein kann, Geflüchteten Menschen zu helfen, wie alle miteinander Neues lernen und an Grenzen stoßen, das beschreibt Dorothea Röger. Sie engagiert sich in Forst an der polnischen Grenze in der Initiative Forster Brücke. „Meinetwegen nennen wir es Integration.“

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11 Tipps im Umgang mit traumatisierten Menschen


von medica mondiale

medica mondiale hat für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit elf Hinweise zum Umgang mit Geflüchteten herausgegeben. Die Hinweise basieren auf der langjährigen Erfahrung von medica mondiale im Umgang mit Frauen, die sexualisierte Gewalt überlebt haben, sowie auf einem Leitfaden des Deutschen Hebammenverbandes.

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Es geht ums Anteilnehmen

Alltagsgespräche über Religion sind noch keine interreligiösen Dialoge
von Antje Röckemann

Bei allen Begegnungen mit Menschen, die geflüchtet sind oder aus anderen Gründen nach Deutschland kommen, in Projekten und Initiativen, geht es um viele Alltagsfragen. Geht es auch um Religion? Nicht zuallererst, schreibt Antje Röckemann. Wo die Theologin sich vielleicht einen interreligiösen Dialog wünschte, sollte zuallererst deutlich sein: Dieser braucht Augenhöhe – und die braucht Zeit.

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Lesetipps

Flucht und Ankommen
von

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Wir und Nicht-Wir

Der Anti-Bias-Ansatz als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit rassistischen Bildern und Deutungsmustern
von Filiz Sirin und Birol Mertol

Nicht nur im Ehrenamt engagierte Menschen erschreckt, wie stark rassistische Denkweisen und Praxen durch rechtspopulistische bis rechtsextreme Ideologien inzwischen verbreitet sind. Filiz Sirin und Birol Mertol beschreiben die Dynamik rassistischer Muster und stellen den Anti-Bias-Ansatz vor, der dabei helfen kann, diese Muster auch bei sich selbst zu erkennen und zu verändern.

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Empowerment am Arbeitsmarkt

Perspektiven für qualifizierte geflüchtete Frauen
von Dr. Monika Goldmann

Arbeiten zu dürfen, spielt eine enorm große Rolle, wenn es um das Ankommen in einer Gesellschafte geht – eigenes Geld verdienen, die eigenen Fähigkeiten wieder spüren und zeigen. Das Mentoring-Projekt in Dortmund, das Monika Goldmann vorstellt, unterstützt qualifizierte Frauen dabei, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Das Material zum Thema der Ausgabe 2 / 2017


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